Icons
Icons sind ein Begriff, der aus dem Bereich des Computers und der Technik stammt. Dabei steht der Begriff Icons für Symbole oder Sinnbilder, die Teil einer grafischen Benutzeroberfläche eine Software sind und oftmals komplette Dateien oder Verzeichnisse repräsentieren. Auf der einen Seite kann man unter Icons etwas verstehen, das einem dabei helfen soll, unter visuellen Gesichtspunkten Entscheidungen zu treffen, andererseits sind Icons auch etwas, das im Bereich des Internet weit verbreitet ist und dort sehr häufig Anwendung findet. Konzentriert man sich nun auf Icons in ihrer Funktion als Repräsentant einer Datei oder eines Verzeichnisses, sollte man wissen, dass man meistens die Option hat, selbst festzulegen, welche Icons auf dem Computer für was stehen sollen. Hat man entsprechende Icons selbst gewählt, fällt es einem doch viel leichter, mit diesen Bildern und Symbolen bestimmte Befehle, Dateien, Dokumente oder Ordner in Verbindung zu bringen. Ziel bei dem Ganzen ist, dass man einfach viel weniger Zeit braucht, bis man das gefunden hat, was für einen relevant ist. Nicht immer müssen Icons richtige Bilder sein, es ist auch möglich, dass Icons durch Buttons, Pfeile oder andere Dinge grafisch dargestellt werden. Dies kann allerdings von Computer zu Computer als auch von Betriebssystem zu Betriebssystem und von User zu User unterschiedlich sein. Gerade dann, wenn man aber einen neuen Computer oder ein neues Betriebssystem hat, ist es sinnvoll, durch Icons eine Personalisierung vorzunehmen.
Um auf die Funktion von Icons zu sprechen zu kommen, sollte man wissen, dass diese sowohl in Dateimanagern als auch auf Festplatten verwendet werden. Oftmals wird mithilfe von Icons eine bestimmte Datei oder ein Link dargestellt. Ebenso gut kann es sein, dass Icons in anderen Programmen auf Schaltflächen dargestellt werden und bei einem Klick darauf bewirken, dass eine bestimmte Funktion ausgelöst wird. In diesem Bereich Anwendung finden Icons in den so genannten Symbolleisten, welche oftmals auch als Toolbars bezeichnet werden. Hauptsächlich für die Funktionen Speichern, Drucken und Fettschrift gibt es solche Icons, die sich dann in jedem Programm hinsichtlich der Darstellung wiederholen. Ob man gerade beim Web-Browser, den man verwendet, eine eigene Benutzereinstellung vornehmen kann, sollte man am besten gleich herausfinden. Sofern dies der Fall ist, kann man nämlich selbst bestimmen, ob ein Text, Icons oder beides angezeigt werden soll.
In der heutigen Zeit gelten Icons als wichtiger Bestandteil von Dateimanagern für grafische Benutzeroberflächen. Sowohl durch einen einfachen Mausklick als auch durch einen Doppelklick wird die Funktion durchgeführt, welche den Icons zugeteilt wurde. Dies kann etwa bedeuten, dass man durch den Klick auf bestimmte Icons eine Bilddatei, eine Textdatei oder ein Programm öffnet oder in etwa eine Sounddatei abspielt. Nicht selten haben Icons einen Bezug zu den Dateitypen oder den hiermit verknüpften Programmen. Konkret bedeutet dies, dass man dann, wenn man auf Icons drückt, die eine Textdatei öffnen, als Symbol einen Textblock oder ein Blatt Papier vorfindet.
Zwar können die Icons sich immer wieder verschiedenen darstellen, es gibt aber auch eine Grundform, die bei allen Icons vorzufinden ist. Diese besagt, dass alle Icons quadratisch sein und eine Standardgröße mit den Kantenlängen 16, 24,32, 48,64 oder 128 Pixel haben sollten. Heute stehen einem bei Icons natürlich weitaus mehr Möglichkeiten zur Verfügung als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Dies liegt daran, dass man früher einen sehr begrenzten Arbeitsspeicher hatte und diesen nicht unnötig durch die präzise Darstellung von Icons auslasten wollte. Demnach wurde früher nur eine eingeschränkte Anzahl von Farben verwendet, was heute aber anders ist. Teilweise kann man bis zur 16,7 Millionen Farben auswählen und erhält damit eine ziemlich realistische Darstellung der Icons. Für Icons werden heutzutage viele verschiedene Bildformate benutzt, am häufigsten beruft man sich aber auf ICO und PNG. Es ist mittlerweile aber auch Gang und Gäbe, dass man frei skalierbare Vektorgrafiken, wie in etwa SVG, für Icons verwendet. Je nachdem, welche Bildbearbeitungsprogramme man zum Erstellen und Bearbeiten von Icons verwendet, werden diese standardmäßig in den Formaten ICO und PNG gespeichert.
Während den meisten Funktionen bereits einige Icons zugeordnet sind, ist es auch möglich, dass man wichtige Icons auf dem Desktop speichert. So hat man einen ziemlich schnellen Zugang zu den Funktionen, die man recht häufig braucht. Einige Programme können dann sehr schnell gestartet werden, wichtige Dateien kann man mithilfe der Icons auf dem Desktop sehr schnell öffnen. Vor allem diejenigen, die tagtäglich mit dem Computer arbeiten, wissen diese Möglichkeit sehr zu schätzen. In den letzten Jahren haben Icons die Computerwelt und Internetwelt förmlich revolutioniert, weswegen sich die meisten Software ohne Icons kaum mehr vorstellen können. Doch trotz der Tatsache, dass Icons einem die Benutzung des Computers, des Internets und verschiedener Programme vereinfachen sollen, muss man sich als Benutzer erstmal an die Bedeutung jedes einzelnen Icons gewöhnen. Damit dies nicht zu lange dauert, ist es wichtig, dass der Benutzer mit bestimmten Icons gleich etwas assoziieren kann. Icons müssen also so gestaltet sein, dass der Benutzer deren Sinn möglichst einfach erkennen kann. Wer Icons erstellt, sollte seine Entwürfe vorher anhand von Personen der angestrebten Zielgruppe testen lassen. Das Ganze funktioniert so, dass man die Zuordnungshäufigkeit zwischen einem Icon und einem Begriff beziehungsweise Befehl genauer unter die Lupe nimmt. Eindeutige Assoziationen führen dann zu dem Schluss, dass die entworfenen Icons stimmig sind. Allerdings gibt es auch einiges an Kritik bei diesem Verfahren, immerhin belegen neuere Studien, dass auch die Geschwindigkeit, mit welcher man Icons auswählt, sowie emotionale Aspekte bei einer solchen Bewertung nicht vernachlässigt werden sollten. Letztendlich liegt der große Vorteil bei Icons aber in ihrem hohen Wiedererkennungswert.
Immer gut kommen Icons dadurch an, dass sie einfach jeder, der mit dem Computer oder dem Internet zu tun hat, gebrauchen kann. Auf vielen Seiten im Internet kann man gratis Icons finden und damit vieles optisch aufpeppen. Es gibt eine Reihe brauchbarer Archive, in denen man sich der Icons bedienen kann, die man benötigt. Manchmal ist es möglich, sich einzelne Icons auf die Festplatte zu ziehen, manchmal bekommt man die gewünschten Icons nur in einem Paket geliefert. Wem es zu aufwändig ist, Icons aus dem Internet herunter zu laden, der kann natürlich auch die Möglichkeit nutzen und CD-Roms kaufen, auf welchen die verschiedensten Icons enthalten sind. Für welche dieser Varianten man sich entscheidet, hängt natürlich auch davon ab, wofür man Icons verwenden möchte. Mittlerweile macht es aber keinen Unterschied mehr, ob man sich auf Icons aus dem Internet spezialisiert oder auf auf CD-Rom enthaltene Icons zurückgreift. Die Icons, welche man heutzutage im Internet finden kann, unterscheiden sich kaum von denen, die von professionellen Grafikern für CD-Roms gestaltet wurden.
Um Icons selbst erstellen zu können, sollte man am besten einen speziellen Icon-Editor verwenden. Ob man einen solchen Editor gratis bekommt oder etwas Geld dafür ausgeben muss, kann man im Internet herausfinden. In jedem Fall kann es sich aber lohnen, in ein solches Programm zu investieren, immerhin bekommt man dann ziemlich vielfältige Möglichkeiten geboten, mit Icons zu arbeiten. Hauptsächlich Menschen, die Wert darauf legen, Icons verwenden zu können, die einzigartig sind und an keiner anderen Stelle eingesetzt werden, sollten diese Möglichkeit in Betracht ziehen. Dann kann man nämlich komprimierte Icons bearbeiten als auch vollkommen selbst erstellen. Hierfür kann man dann Icons in benutzerdefinierten Größen erstellen und bearbeiten, mithilfe verschiedener Tools Grafiken zeichnen, als auch Bilder verschieben und drehen. Dementsprechend gibt es auch Programme, die leicht zu bedienen sind und mit welchen es möglich wird, die bereits auf dem Betriebssystem vorhandenen Icons benutzerdefiniert anzupassen. Unter Umständen muss man hierfür nicht einmal Kenntnisse besitzen, denn solche Programme sind oft sehr leicht verständlich und bieten sich auch für Laien, die das erste Mal mit einem solchen Programm in Kontakt kommen, an.
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